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DramaQueen 3.0 – Update-Report

Dieses Update enthält etliche neue Features und Verbesserungen sowie eine kostenlose 60tägige Testzeit:

NEUE FEATURES

  • Erweiterung für Serien, Mehrteiler und Buchreihen – für PRO:
    In DramaQueen PRO gibt es nun einen Modus für Serien/Mehrteiler bzw. Reihen, einstellbar über die Option ‚Format‘ auf der Starttafel.
    Im Serienmodus ist es möglich, mehrere Episoden (Folgen, Bände bzw. Teile) einer Geschichte anzulegen – entweder bereits auf der Starttafel (unter ‚Format anlegen‘) oder über die +-Episode-Funktion in der Toolbar, im Hinzufügen-Menü bzw. in den Kontextmenüs der Übersichts- und Texte-Ansicht.
    Das Löschen einer Episode ist über das X-Icon in der Toolbar und die Kontextmenüs der Übersichts- und Texte-Ansicht möglich.
    Die automatische Nummerierung beginnt bei jeder Episode neu. Zudem gibt es die Nummerierungsoption ‚Mit vorangestellter Episodennummer‘ (zu finden in den Zahnrad-Menüs der Übersichts- und Texte-Ansicht).
    In der Texte-Ansicht gibt es in allen 3 Textebenen die Option: Nur aktive Episode anzeigen, so dass man einstellen kann, ob man die gesamte Staffel oder nur jeweils eine Episode sehen möchte.
    Im Header der Texte-Ansicht wird rechts neben dem Zahnrad-Icon die gerade aktive Episode angezeigt.
    Ist die Option ‚Nur aktive Episode anzeigen‘ aktiviert, wird gemäß WYSIWYG auch nur diese Episode exportiert.
    Über die Pfeil-Icons in der Toolbar (‚Vorherige / Nächste Szene‘) ist es möglich, zur nächsten Episode zu springen.
    In den Zahnradmenüs der Texte-Ansicht gibt es das neue Menü ‚Seitenumbruch vor‘ mit der zusätzlichen Untermenü-Option ‚Jeder Episode‘. In den Layout-Settings sind die entsprechenden Optionen im Tab ‚Extras‘, Option ‚Episode-Abstand‘ zu finden.
    Auch der Import von Serien/Mehrteiler bzw. Reihen wird unterstützt, über die neue Option ‚Format‘ auf der Starttafel (siehe ‚Verbesserter Import‘).
    Es ist möglich, auch einzelne Episoden zu exportieren bzw. auszudrucken: über das Hauptmenü ‚Extras‘ -> ‚Einfaches Textdokument generieren‘ -> ‚Umfang‘ kann man nur die gerade aktive Episode auswählen oder genau definieren, welchen Ausschnitt aus der gesamten Staffel man exportieren möchte. Als Nummerierungsoption sollte dabei ‚Mit vorangestellter Episodennummer‘ eingestellt sein. Der generierte Text kann dann über das Hauptmenü ‚Datei‘ exportiert oder ausgedruckt werden.
    Für alle, die aktuell schon eine Serie oder Reihe mit DramaQueen entwickeln: Über die Optionen im Hauptmenü ‚Datei‘ kann das Textformat konvertiert werden: Einzelwerke können in serielle Texte umgewandelt werden. Serielle Texte können entweder im Gesamten umgewandelt werden in ein Einzelwerk (‚Alle Episoden‘) oder pro Episode.
    In der Übersichts-Ansicht kann die gesamte Staffel oder eine einzelne Episode angezeigt werden. Außerdem können alle oder mehrere
    Episoden parallel in separaten Übersichts-Ansichten
    geöffnet werden. Im Zahnradmenü gibt es dazu die neue Option ‚Episode‘.
    Storylines können horizontal (episodenübergreifend) oder vertikal (innerhalb einer Episode) angelegt werden. Pro Storyline können bis zu 8 Plot-Points gesetzt werden.
    Die Episoden werden auch in der Storybögen-Graphik angezeigt.
    Die Storytelling-Ansicht befindet sich im Serienmodus nicht standardmäßig in der Ansichtsbutton-Leiste. Sie kann aber über das Hauptmenü ‚Ansicht‘ -> ‚Ansichts-Tab hinzufügen‘ oder über den +-Button in die Leiste geholt werden.
  • Neue Ansicht ‚Board‘ – für PRO:
    Es gibt eine neue Ansicht ‚Board‘, die die Geschichte in Form von Karten visualisiert. Der Ansichtsbutton der Board-Ansicht ist zwischen der Übersichts- und Texte-Ansicht platziert.
    Da das Board einen guten Überblick und das einfache, haptische Umsortieren von Elementen per Drag & Drop ermöglicht, eignet es sich ideal zum Plotten und Planen der Handlung. Dabei ist es auch möglich, mehrere Elemente auszuwählen und auf einmal zu verschieben.
    Mit dem +-Button in der globalen Toolbar, per Shortcut oder über das Hinzufügen-Menü können Elemente hinzugefügt werden – wobei man die Karten auch gleich in der gewünschten Storyline-Farbe anlegen kann (über die entsprechenden Hinzufügen-Optionen im Menü). Mit dem X-Button in der Toolbar können Elemente gelöscht werden.
    Per Doppelklick wechselt man vom Drag&Drop-Modus in den Editiermodus. Nun kann jeder Akt bzw. jede Szene zusammengefasst werden. Wird keine Zusammenfassung in die Karte eingetragen, erscheint automatisch der Text, der in die Texte-Ansicht eingetragen wird.
    Das Board im Serienmodus: Im Serienmodus ist das Board auf zwei Ebenen verfügbar: als Staffelboard und als Episodenboard – flexibel umschaltbar im Ansichtsheader.
    Im Staffelboard wird die gesamte Staffel dargestellt.
    In den Episodenboards wird jeweils eine einzelne Episode dargestellt. Über Episoden-Tabs kann zwischen den einzelnen Episoden umgeschaltet werden.
    Im Zahnradmenü kann das Verhalten der Board-Ansicht konfiguriert werden:

    • Die Schriftgröße ist für das Board separat einstellbar.
    • Die Kartengröße kann zwischen ‚Sehr klein‘ und ‚Sehr groß‘ gewählt werden.
    • Unter der Option ‚Karteninhalt‘ kann eingestellt werden, welche Ebene das Board anzeigen soll, also entweder die übergeordnete Ebene der Steps, Akte oder Teile oder die szenische Ebene.
    • Die Option ‚Anordnung der Karten‘ ermöglicht, die Karten entweder in vertikaler oder horizontaler Reihenfolge anzuordnen. Entscheidet man sich für die vertikale Anordnung der Karten, wird zuerst die erste Spalte von oben nach unten mit Karten aufgefüllt, dann die zweite Spalte etc., wobei sich die Anzahl der Spalten automatisch nach der Gliederung richtet, die oben in einer extra Zeile eingeblendet ist. Das bedeutet, dass z.B. pro Spalte eine Episode oder ein Akt angezeigt wird. Der große Vorteil an dieser Darstellung ist, dass man die Spalten beim Plotten nach und nach mit den Beats oder Szenen anfüllen kann. Bei der horizontalen Anordnung wird zuerst die erste Zeile von links nach rechts mit Karten aufgefüllt, dann die zweite Zeile etc., wobei man entweder die gewünschte Anzahl der Spalten oder die gewünschte Kartengröße einstellen kann. Löscht man eine Karte, rücken die nachfolgenden Karten dynamisch nach.
      Gibt es mehr Karten als auf den Monitor passen, erscheint eine vertikale bzw. horizontale Scrollbar. Das bedeutet, dass das Board unbegrenzt erweitert werden kann. Bei der vertikalen Anordnung kann das Board sowohl nach unten als auch nach rechts je nach Bedarf wachsen. Bei der horizontalen Anordnung erweitert sich das Board nur nach unten. Nach rechts wird es begrenzt durch die Ansichtsbreite, die automatisch immer ausgenutzt wird. Zudem ist es auch möglich, das Board über zwei Monitore aufzuziehen (ggf. muss man dazu die Anordnung der Monitore entsprechend konfigurieren).

    Das Board ist in den Storyline-Modus eingebunden: Wenn man eine bestimmte Storyline in der Toolbar einstellt, zeigt auch das Board nur diese eine Storyline an. Wenn man im ‚Nur eine Storyline‘-Modus ist (siehe nächster Punkt), färbt sich das Board in den Farben der Storylines ein.

  • Optionaler Storyline-Modus: ‚Nur eine Storyline und Farbe‘ – für PRO:
    Im Story-Auswahl-Dropdown der Toolbar gibt es die neue Einstellung: ‚Verwendung und Darstellung der Storylines‘:

    • Jeder Szene nur eine Storyline und Farbe zuordnen
    • Jeder Szene mehrere Storylines und Farben zuordnen

    Zwischen beiden Optionen kann man flexibel hin- und herschalten. Die Einstellungen werden sich jeweils gemerkt.
    Bei der neuen Option ‚Jeder Szene nur eine Storyline und Farbe zuordnen‘ wird jede Szene nur einer Storyline zugewiesen und in der Farbe dieser Storyline eingefärbt.
    Automatische Erkennung der Storyline durch automatische Erkennung der Hauptfigur: Es wird diejenige Storyline erkannt, deren Hauptfigur am häufigsten im Text der Szene vorkommt. Die automatische Erkennung der Hauptfigur wird auch dann ausgelöst, wenn man die Figur direkt in die Zusammenfassungen in der Übersichts-Ansicht einträgt. (Die Angabe der Hauptfigur muss nur einmalig gemacht werden und wird sich dann für den alternativen Storyline-Modus gemerkt.)
    Übersicht, Board und Texte in Storyline-Farben einfärben:.
    Ist die Option ‚Jeder Szene nur eine Storyline und Farbe zuordnen‘ aktiv, wird im Board jede Karte und in der Übersicht die komplette Zeile jeder Szene in ihrer Storyline-Farbe eingefärbt.
    Auch die Texte können in den Storyline-Farben eingefärbt werden – entweder komplett oder nur die Szenenüberschriften. Verfügbar ist die Option im Zahnrad-Menü der Texte-Ansicht. Die gewählte Einstellung wird auch beim Drucken, Exportieren und Generieren der Texte übernommen.
    Bei der Übersicht kann man über die Option ‚Storyline-Zuweisungen anzeigen‘ ebenfalls steuern, ob die Übersicht in den Storyline-Farben gedruckt, exportiert bzw. generiert werden soll oder nicht.

  • Hauptmenü ‚Änderungen‘ mit etlichen neuen Textvergleichs- und Kollaborationsoptionen – für PLUS und PRO:
    Das neue Hauptmenü ‚Änderungen‘ ermöglicht, dass zwei oder mehr Autoren zeitgleich an einem Text / einer Serie schreiben können (in jeweils eigenen dq-Dateien) und ihre Versionen dann im Nachhinein abgleichen können, also ohne dass zuvor die Änderungsverfolgung aktiv war.
    Verglichen werden kann entweder ein kompletter Text oder nur einzelne Elemente eines Texts (z.B. eine bestimmte Szene oder Episode) mit einer Version aus einem anderen dq-Dokument. Beim Abgleich zweier Texte kann bestimmt werden, welches die Basisversion und welches die abweichende Version ist.
    Über die Optionen „Einzelne…“ können bestimmte Episoden oder Szenen ganz gezielt ersetzt, unterlegt* oder importiert werden. Über einen Auswahldialog werden die zu ersetzenden/unterlegenden/importierenden Szenen sowie die dq-Datei, mit der diese Szenen abgeglichen werden sollen, selektiert.
    Beim Abgleich der beiden Versionen werden alle strukturellen Änderungen, d.h. alle hinzugefügten, gelöschten, verschobenen bzw. bearbeiteten Elemente, in der neuen Änderungenspalte der Übersichts-Ansicht angezeigt.
    Über das Kontextmenü der Übersicht kann man die strukturellen Änderungen annehmen oder ablehnen oder eine Szene manuell als hinzugefügt, gelöscht, verschoben oder bearbeitet markieren.
    Die Option ‚Struktur der Story ersetzen durch andere Version‘ beschränkt sich auf den Abgleich dieser strukturellen Unterschiede.
    Arbeiten zwei oder mehrere Autoren an einem Text, kann ein Autor für seine(n) Co-Autor(en) Szenen oder ganze Episoden freigeben oder als zugewiesen bzw. in Bearbeitung markieren – über das Kontextmenü der Übersichts-Ansicht. Umgekehrt kann er die freigegebenen Szenen/Episoden der Co-Autoren in das eigene dq-Dokument importieren.
    Szenen, die der Co-Autor freigegeben hat, können dann über eine Cloudverbindung in die eigene Datei hereingeholt werden und der Co-Autor kann das Gleiche tun. Dazu können die Autoren ihre Szenen (oder den gesamten Text) immer wieder zu einem gemeinsamen Text synchronisieren, also auf den gleichen Stand bringen, indem sie die Unterschiede abarbeiten. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, ein gemeinsames Dokument in die Cloud zu laden, was dann als Masterdokument genutzt wird, in das jeder Co-Autor seine Szenen bzw. Episoden importiert.
    In der Hilfe-Ansicht werden alle neuen Optionen des Änderungen-Menüs detailliert beschrieben.
    ___
    *’Unterlegen‘ bedeutet, dass die Version des Vergleichsdokuments die Basisversion beim Abgleich darstellt. Der Text der bestehenden Elemente bleibt also erhalten, zeigt aber die erungen an, die nötig waren, um aus der unterlegten Version den aktuellen Text zu erhalten. Unterlegen ist also das Pendant zum Ersetzen, allerdings mit umgekehrter Vergleichsrichtung.

VERBESSERUNGEN

  • Verbesserter Import – für FREE, PLUS und PRO:
    Importieren von Serien/Mehrteilern/Reihen: Es gibt die neue Importoption ‚Format‘. Damit wird nun auch der Import serieller Formate unterstützt.
    Importieren mit Element-Erkennung: Über das neue Dropdown ‚Elemente beim Import erkennen‘ kann man angeben, wie bzw. an welchen Stellen DramaQueen den zu importierenden Text unterteilen soll, z.B. über Überschriften, Leerzeilen oder Absätze.
    Zur Auswahl steht auch die Option ‚Nein (Text nicht unterteilen)‘. Sollte der Import den Text unerwünschterweise in zu viele Einheiten untergliedern, kann man den Import einfach wiederholen, ohne den Text dabei zu unterteilen.
  • Erweiterte Starttafel – für FREE, PLUS und PRO:
    Die Starttafel wurde umfassend überarbeitet und erweitert:

    • Es gibt das neue Dropdown ‚Format‘ mit den Optionen ‚Einzelwerk‘, ‚Mehrteiler‘, ‚Serie/Reihe‘.
    • Man kann man bereits beim Starten aus verschiedenen Begriffen für die einzelnen Elemente (Steps, Szenen, Episoden etc.) auswählen. (Im Textebenen-Menü gibt es zudem die Möglichkeit, die Bezeichnungen flexibel zu ändern.)
    • Unter der Starttafel-Option ‚Beispieldokument‘ kann man nun auch die DramaQueen Plotting-Vorlage öffnen.
  • Wortweises Navigieren im Text:
    Wenn man bei gedrückter STRG- bzw. ALT-Taste ‚Pfeil rechts‘ drückt, springt der Cursor an den Anfang des nächsten Wortes. Wenn man bei gedrückter STRG- bzw. ALT-Taste ‚Pfeil links‘ drückt, springt der Cursor an das Ende des vorherigen Wortes. (Vorher konnte man nur zwischen Wortgrenzen springen.)

FEHLERBEHEBUNGEN

  • Der Final Draft Export schlug fehl bei aktivierten Kopf- und/oder Fußzeilen, die Tabulatoren enthielten (einschließlich der vorkonfigurierten rechtsbündigen Seitenzahl, nicht aber in der Vorlage“Standard“).
  • Unter Windows konnte es zwischenzeitlich wieder passieren, dass eine per Doppelkick geöffnete Datei nicht in einer bereits laufenden Instanz von DramaQueen geöffnet wurde, sondern in einer weiteren Instanz aufging. Dadurch konnte DramaQueen mit den automatischen Sicherungen der offenen Dokumente durcheinander geraten.
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